Heizung einbauen: Leistungsübersicht
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Heizungsanlage: Was umfasst diese Leistung?
Die Installation oder Modernisierung einer Heizungsanlage ist eine der größten Investitionen im Gebäude. Die gängigen Systeme sind: Gas-Brennwerttherme (ab 5.000 €, Nutzungsgrad bis 98 %), Öl-Brennwertkessel (ab 7.000 €, laut GEG ab 2026 nur noch mit erneuerbarem Anteil), Pelletheizung (ab 15.000 €, CO₂-neutral bei heimischem Holz), Fernwärme (Anschlusskosten 5.000–15.000 €) und Wärmepumpe (siehe separate Leistungsseite). Seit dem GEG 2024 müssen neue Heizungen zu mindestens 65 % erneuerbare Energien nutzen.
Die Dimensionierung richtet sich nach der Heizlastberechnung nach DIN EN 12831: Ein durchschnittliches Einfamilienhaus (150 m², BJ 1980, teilsaniert) benötigt ca. 12–18 kW Heizleistung. Überdimensionierung führt zu häufigem Takten und höherem Verschleiß — lassen Sie die Heizlast immer berechnen, nie schätzen. Eine komplette Heizungserneuerung (Kessel, Speicher, Regelung, Rohranpassung) kostet zwischen 10.000 und 35.000 Euro.
Heizungsanlage: Ablauf und Vorbereitung
Der Heizungsbauer führt zunächst eine Bestandsaufnahme durch: vorhandener Kessel, Abgassystem, Rohrverteilung, Heizkörper, Warmwasserbereitung und Regelungstechnik. Auf Basis der Heizlastberechnung wird die neue Anlage dimensioniert. Die Demontage der alten Anlage und Installation der neuen dauert typischerweise 3–5 Tage. Bei Umstellung von Öl auf Gas oder Wärmepumpe muss der Öltank entsorgt (Fachentsorgung Pflicht) und ggf. der Schornstein angepasst werden.
Planen Sie den Kesseltausch für den Sommer — bei Ausfall der Heizung im Winter geraten Sie unter Zeitdruck. Klären Sie vorab die Fördermöglichkeiten: Die BEG (Bundesförderung für effiziente Gebäude) fördert den Heizungstausch mit bis zu 70 % Zuschuss (Basis 30 % + Klimabonus 20 % + Einkommensbonus 30 %). Der Förderantrag muss vor Beauftragung des Handwerkers gestellt werden.
Was im Angebot für Heizungsanlage enthalten sein sollte
Ein vollständiges Angebot enthält: Heizlastberechnung, Kesseltyp und -leistung (Hersteller, Modell, Nennleistung), Warmwasserspeicher (Volumen, Material), Regelungstechnik, Abgassystem (Schornsteinanpassung), Demontage und Entsorgung der Altanlage, hydraulischer Abgleich, Inbetriebnahme, Einweisung und Gewährleistung. Förderfähige Komponenten sollten separat ausgewiesen sein.
Vergleichen Sie über HandwerkerRufen Angebote von Heizungsbaufachbetrieben. Achten Sie besonders auf die Heizlastberechnung — Betriebe, die ohne Berechnung ein Angebot machen, arbeiten mit Faustformeln, die zu Über- oder Unterdimensionierung führen. Ein guter Betrieb berät auch zu Fördermitteln und unterstützt bei der Antragstellung.