Elektroanlage installieren: Leistungsübersicht
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Elektroanlage: Was umfasst diese Leistung?
Die Elektroanlage bildet das Nervensystem Ihres Gebäudes. Eine fachgerechte Installation umfasst den Hauptanschluss (HAK), die Zähleranlage, den Sicherungskasten (Unterverteilung) mit Leitungsschutzschaltern (LS) und Fehlerstromschutzschaltern (FI/RCD nach VDE 0100-410). Seit 2009 sind FI-Schutzschalter (30 mA) für alle Steckdosenstromkreise in Wohngebäuden Pflicht — ältere Anlagen ohne FI entsprechen nicht dem Stand der Technik.
Der Querschnitt der Leitungen richtet sich nach der Belastung: Lichtstromkreise verwenden 1,5 mm² NYM-J, Steckdosenstromkreise 2,5 mm². Für Herd, Durchlauferhitzer oder Wallbox werden Zuleitungen mit 4–6 mm² oder mehr benötigt. Eine Kompletterneuerung der Elektrik in einem Einfamilienhaus (150 m²) kostet zwischen 12.000 und 25.000 Euro, eine Teilmodernisierung (Sicherungskasten + FI-Nachrüstung) zwischen 2.000 und 5.000 Euro.
Elektroanlage: Ablauf und Vorbereitung
Der Ablauf beginnt mit einem E-Check: Der Betrieb misst Isolationswiderstand, Schleifenimpedanz und Erdungswiderstand der bestehenden Anlage. Auf dieser Basis wird ein Installationsplan mit Stromkreisverteilung erstellt. Bei Neuinstallation werden Schlitze gefräst, Leerrohre verlegt und Leitungen eingezogen. Der Sicherungskasten wird bestückt und beschriftet. Abschließend erfolgt die Abnahmeprüfung nach VDE 0100-600.
Planen Sie bei einer Komplettsanierung 2–4 Wochen ein — die Arbeiten müssen mit anderen Gewerken (Putz, Trockenbau) koordiniert werden. Bewohnte Gebäude erfordern eine Abschnittsplanung, damit nicht alle Räume gleichzeitig stromlos sind. Nach Abschluss der Arbeiten erhalten Sie ein Prüfprotokoll, das Sie Ihrer Gebäudeversicherung vorlegen sollten.
Was im Angebot für Elektroanlage enthalten sein sollte
Ein transparentes Angebot listet: Anzahl und Typ der Stromkreise, Sicherungskastengröße und -bestückung (LS, FI, Überspannungsschutz), Leitungslängen und -querschnitte, Anzahl Steckdosen und Schalter, Schlitz- und Putzarbeiten, Prüfprotokoll nach VDE 0100-600 und Gewährleistungsfrist. Materialkosten und Arbeitsstunden sollten getrennt ausgewiesen sein.
Achten Sie darauf, dass der Betrieb im Installateurverzeichnis des Netzbetreibers eingetragen ist — nur eingetragene Betriebe dürfen am Zählerplatz arbeiten. Über HandwerkerRufen erhalten Sie Angebote von geprüften Elektrofachbetrieben und können Leistungsumfang, Material und Preis direkt vergleichen.